Sebastião Salgado 2020 + 2026

Sebastião Salgado – GOLD

Sebastião Salgado in der Galerie Bene Taschen vom 7.2. bis 9.5.2020

Zum ersten Mal in Deutschland präsentiert die Galerie Bene Taschen eine Einzelausstellung, aus Sebastião Salgados eindringlichem und unvergesslichem Zyklus „Gold“ (1986). Eine Schau voller archaischer Kraft und Dichte, voller grausamer Poesie und brutaler Realität.

Sebastião Salgado und der unvergessliche Zyklus „Gold“ (1986)

Sebastião Salgado, der brasilianische Fotograf mit sozialdokumentarischem Blick, schuf 1986 mit seinem Zyklus „Gold“ein eindrucksvolles und zugleich erschütterndes Meisterwerk der Fotografiegeschichte. In der Goldmine von Serra Pelada im brasilianischen Regenwald dokumentierte er das Leben tausender Arbeiter, die unter extremsten Bedingungen nach Reichtum gruben.

Die Bilder zeigen eine fast biblisch anmutende Szenerie: Menschentrauben, die wie Ameisen an den steilen Hängen der Mine arbeiten, ihre Körper mit Schlamm bedeckt, getrieben von Hoffnung, Elend und Gier. Sebastião hielt diese Szenerien in kraftvollem Schwarzweiß fest – seine Bilder sind monumental, dramatisch und zutiefst human.

Mit „Gold“ gelang es Sebastião, die Würde und Verzweiflung der Menschen sichtbar zu machen, ohne in Voyeurismus zu verfallen. Der Zyklus bleibt ein zeitloses Zeugnis sozialer Ungleichheit und menschlicher Ausdauer – ein visueller Schrei nach Gerechtigkeit, der bis heute nachhallt.

Sebastião Salgado
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photos © philipp j. bösel

fotoMAGAZIN  |  INTERVIEW  | 14.04.2020 | MANFRED ZOLLNER

 

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SEBASTIÃO SALGADO GOLD • Opening: Today, 6 pm

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Ein Beitrag von Damian Zimmermann im ProfiFoto

„AMAZÔNIA“ – Fotografien von Sebastião Salgado im Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln
Zwischen Schönheit und Zerbrechlichkeit

Sebastião Bilder zeigen nicht nur die beeindruckende Vielfalt des Regenwalds – von dichten Wäldern über verschlungene Flussläufe bis hin zu den Menschen und Gemeinschaften, die in enger Beziehung zu dieser Natur stehen. Sie machen auch auf die aktuellen Gefährdungen wie Abholzung, industrielle Ausbeutung und die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam.

Durch die Perspektiven der gezeigten Indigenen eröffnet die Ausstellung einen kritischen Dialog über die Zukunft des Amazonas, Umweltgerechtigkeit und die Rolle globaler Gesellschaften im Schutz dieses einzigartigen Ökosystems. vom 29.10.2025 – 15.3.2026

AMAZÔNIA
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photos © philipp j. bösel