Thomas Ruff in Gent 2014

photo © philipp j. bösel
Thomas Ruff – Lichten

Ausstellung im S.M.A.K., Gent 17. Mai – 24. August 2014

Die Ausstellung Lichten des deutschen Künstlers Thomas Ruff im S.M.A.K. in Gent präsentierte eine vielseitige Auswahl seines fotografischen Schaffens aus rund 35 Jahren, von frühen Werken bis zu jüngsten Experimenten mit digitalen Verfahren. Sie wurde unter dem Titel Lichten gezeigt, ein Wortspiel, das sowohl das Licht als zentrales Element der Fotografie als auch die Idee des „Erhellens“ bzw. des Sichtbarmachens in den Mittelpunkt rückte.

… danach vom 29.9. bis 11.1.2015 in der Kunsthalle Düsseldorf.

Ruff und die digitale Transformation

Ruffs Fotogramme entstehen nicht mehr direkt in der Dunkelkammer, sondern werden vollständig digital konstruiert.

Vorgehen:

    1. Er modelliert virtuelle Objekte am Computer.

    2. Lichtquellen werden simuliert, Schatten und Reflexionen berechnet.

    3. Die daraus entstehenden Bilder werden digital gespeichert und anschließend als großformatige C-Printsausgegeben.

Ergebnis: Die Bilder wirken wie abstrakte Licht- und Farbkompositionen, die gleichzeitig technisch präzise und ästhetisch poetisch sind.

Ruffs Fotogramme bilden eine Brücke zwischen seinen früheren Serien – etwa den Stars oder Nights, die das Licht thematisieren – und seinen jüngsten digitalen Arbeiten. Sie verdeutlichen seinen zentralen künstlerischen Ansatz: Fotografie nicht nur als Abbild, sondern als Medium der Idee und der Wahrnehmung zu verstehen.

photo © philipp j. bösel
Thomas Ruff
Exit full screenEnter Full screen
previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow
 
photos © philipp j. bösel