„Candida Höfer. Düsseldorf“ – Eine Retrospektive im Museum Kunstpalast
Im Herbst 2013 rückte das Museum Kunstpalast in Düsseldorf eine der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografinnen Deutschlands in den Fokus: Candida Höfer (*1944), eine zentrale Vertreterin der sogenannten Düsseldorfer Fotoschule. Unter dem Titel „Candida Höfer. Düsseldorf“ zeigte das Museum vom 14. September 2013 bis zum 9. Februar 2014 rund 70 Werke, die in der Stadt entstanden sind – über einen Zeitraum von etwa 40 Jahren.
Die Fotografie von Candida Höfer
Höfers fotografisches Werk ist geprägt von einer nüchternen, distanzierten Ästhetik: Die Orte, die sie zeigt, sind fast ausnahmslos menschenleer, die Perspektiven oft sachlich frontal. Ihr Interesse gilt dabei nicht sozialen Interaktionen, sondern der Struktur, Ordnung und Wirkung von Raum und Licht. kunstduesseldorf.de+1
Bilder aus Opernhäusern, Theatern, Bibliotheken, Museen, Kirchen oder Bürogebäuden rücken alltägliche und repräsentative Orte in den Blick – nicht als menschliche Kulissen, sondern als autonome Architekturen, in denen Komposition und Raumwirkung dominieren. WAZ
Ein besonderes Highlight der Ausstellung war ein früher Film von 1975, den Höfer gemeinsam mit Tony Morgan im Düsseldorfer Eiscafé Da Forno drehte – ein ungewöhnlicher, selten gezeigter Blick auf das frühe experimentelle Schaffen der Künstlerin.
photos © philipp j. bösel


















