Blues Caravan 2012

Dani Wilde / Victoria Smith / Samantha Fish

Die aus Kansas City stammende Samantha Fish war zwar jüngstes Mitglied des letztjährigen „Girls with Guitars“-Trio, schnell rückte sie aber in den Mittelpunkt des Geschehens und hat im Laufe der Tour die Vorankündigung als neuer Stern am Blueshimmel glanzvoll bestätigt. Trotz ihres Alters singt und spielt die 22-jährige mit einer erstaunlichen Reife und Souveränität. Dies zeigte sie in den zehn Songs ihres Debütalbums Runaway, das pünktlich zum Blues Caravan 2011 erschien und gekonnt den Bogen zwischen Blues, Boogie, Rock und Country spannte. „Das blonde Nachwuchstalent aus Missouri glänzt … mit einer vorzüglichen Gitarrenarbeit, vor allem aber mit einer großartigen Stimme, die längst nicht nur eingefleischte Bluesfans in den Bann zieht.“ (Baden Online)

Dani Wilde hat mittlerweile reichlich Caravan-Erfahrung gesammelt und ist 2012 schon zum dritten Mal dabei. Die zierliche Sängerin und Songwriterin aus dem englischen Brighton kombiniert die Intensität der „Queen of Soul“ Aretha Franklin mit einem poppigeren Einschlag und begeistert auch mit einem ausgeprägt kantigem Gitarrenstil. Im Februar 2012 veröffentlichte sie bei Ruf ihr 3. Studio-Album Juice Me Up. „Was für eine tolle Sängerin ist das! Ihre Stimme röhrt, immer voller Leidenschaft, mit Power und gequältem Ausdruck auch in der Höhe. Und das Publikum ist völlig hingerissen von so viel aufgetürmter Leidenschaft.“ (Badische Zeitung)

Ebenfalls aus Brighton kommt der Neuzugang Victoria Smith, die die „Girls with Guitars“ am Bass unterstützen wird. Die sehr gefragte Musikerin spielte schon in zahlreichen Rockbands (u.a. auch bei der Punkkapelle The Ramonas), kam aber ursprünglich durch die Liebe zu Motown-Soul und ihre Bewunderung für den legendären Session-Bassisten James Jamerson zum Bass. Sie gehört in Großbritannien zu den besten ihres Fachs und wird mit dem stets zuverlässigen und Blues Caravan erprobten Denis Palatin am Schlagzeug eine 1A-Rhythmusgruppe bilden. (Quelle: Ruf Records)


photos © philipp j. bösel