Art Cologne 2026 – Ein letztes Mal hinter der Kamera
Seit mehr als 25 Jahren begleite ich die Art Cologne fotografisch. Überwiegend für den WDR, häufig gemeinsam mit meinem Kollegen Thomas Köster. In all diesen Jahren sind unzählige Aufnahmen entstanden, die das Geschehen auf einer der bedeutendsten Kunstmessen Europas dokumentieren – von den großen Galerien und etablierten Positionen bis hin zu jungen Künstlerinnen und Künstlern, neuen Entdeckungen und überraschenden Begegnungen.
Auch 2026 zeigt die Art Cologne wieder eine interessante Mischung: Junge, zeitgenössische Kunst trifft auf klassische Moderne und etablierte künstlerische Positionen. Gerade diese Vielfalt macht den Rundgang durch die Messehallen immer wieder spannend. Es gibt Bekanntes wiederzuentdecken, Neues zu entdecken und Arbeiten zu finden, die zum genaueren Hinsehen einladen.
Ein besonderes Augenmerk gilt in diesem Jahr auch dem Kunsthandel zwischen der Bonner Republik und der damaligen DDR. Ein Kapitel deutscher Kunst- und Zeitgeschichte, das eng mit den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen jener Jahrzehnte verbunden ist und bis heute interessante Fragen aufwirft.
Für mich persönlich ist diese Art Cologne allerdings eine ganz besondere. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert hinter der Kamera ist es meine letzte fotografische Strecke für die Kunst Arzt Praxis, den Kunstblog meines langjährigen Kollegen Thomas Köster. Eine Zusammenarbeit, die mich über viele Jahre begleitet hat und auf die ich mit großer Freude zurückblicke.
Was bleibt, sind unzählige Bilder, Begegnungen und Erinnerungen an eine Messe, die ich über Jahrzehnte aus einer ganz eigenen Perspektive erleben durfte.
Ein letztes Mal also: Art Cologne – durch meine Kamera gesehen.
photos © philipp j. bösel























































